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Thüringer Mutzbraten

Zutaten für ca. 10 Portionen:

  • 2 kg Schweinebraten (Kamm) ohne Knochen
  • 2 EL Salz
  • 2 EL Pfeffer, frisch gemahlener
  • 1 EL Paprikapulver, rosenscharf
  • 5 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL Knoblauchgranulat mgl , muss nicht sein
  • 1 EL Kümmel, gemahlener
  • 3 EL Olivenöl
  • 8 EL Majoran, gerebelter

Zubereitung:
Den Schweinekamm (ohne Knochen) gründlich waschen und trocken tupfen. In ca. 200 g – 250 g große Stücke schneiden. Die Fleischstücke in eine größere Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer, rosenscharfem Paprikapulver, gemahlenem Kümmel und dem Knoblauchgranulat würzen. Das Ganze gut durchmengen. Ein wenig Olivenöl untermischen, damit die Fleischstücke noch eine größere Menge von edelsüßem Paprikapulver aufnehmen können. Wieder gut durchmengen, bis die Stücke richtig paprikarot aussehen. Nochmals etwas Olivenöl dazugeben und soviel Majoran hinzugeben, bis die Stücke fast komplett mit Majoran bedeckt sind. Das Ganze im Kühlschrank 2-3 Stunden ziehen lassen.

Die Stücke dann auf Spieß fädeln und vor einem Holzfeuer (wie beim Mutzbraten, am besten Birkenholz verwenden) ca. 1,5 bis 2 Stunden braten. Am besten geht ein Mutzbratengrill.
Dabei ist darauf zu achten, dass sich die zum Feuer gewandte Seite des Spießes nach oben dreht. Damit wird erreicht, daß das austretende Fett nicht heruntertropft sondern auf der Vorderseite wieder etwas abkühlen kann und so das Aroma erhalten bleibt.

Tipp:
Mit Sauerkraut und Schwarzbrot schmeckt es am besten!

Das Birkenholz
Das Holz der Birke enthält typische Bestandteile, die seinem Rauch bei der Verbrennung ein einzigartiges
Aroma verleihen, welches sich auf das Fleisch des Mutzbratens überträgt. Dadurch erhält dieses Gericht
seinen besonderen, unverwechselbaren und intensiven Geschmack.
Dazu ist es erforderlich, dass das
Birkenholz eine gewisse Restfeuchte enthält. Sollte nur völlig ausgetrocknetes Birkenholz zur Verfügung
stehen, so empfiehlt es sich, dieses vor dem Grillen für ca. 30 Minuten in einem Eimer mit Wasser zu
befeuchten, damit sich dann bei der Verbrennung noch etwas Rauch entwickelt.